Über mich

Hendrik Roth

Geschichten und das Ausdenken von Geschichten begleiten mich schon, so lange ich denken kann. Ich weiß noch, wie ich als Kind mit meinem Bruder zusammen abends im Bett lag und unsere Kuscheltiere aufregende Abenteuer in Dinosaurierwelten und unter dem Meer erlebt haben.

Bei fiktiven Universen liebe ich Lore und Fluff, die das Drumherum ausschmücken und mehr Geschichten als das Hauptmedium erzählen, fantastische Brettspiele regen mich zum Plotten in ihren Welten an und ich verzeihe Videospielen minimalistisches oder durchwachsenes Gameplay, wenn mich dafür die Story richtig packt.

Mit einer Bibliothekarin als Mutter ist es vermutlich kein Wunder, dass ich gelernt habe, Bücher zu lieben. Zur Fantasy bin ich mit acht Jahren gekommen, als mein älterer Bruder Der Hobbit und Der Herr der Ringe geschenkt bekam und begeistert war. Ein Jahr später hatte auch ich beides gelesen und war dem Genre verfallen. In der Folge sorgten zahllose Autoren – von Markus Heitz über R.A. Salvatore bis zu Ursula LeGuin und Robin Hobb – sowie Videospiele wie Baldur’s Gate dafür, dass die Liebe wuchs.

Mit zehn Jahren schrieb ich einen Herr-der-Ringe-Fanfic, mit 13 einen Kurzroman, den wir an dieser Stelle nicht weiter thematisieren wollen. Wirklich zum Schreiben kam ich mit 17, als ich einfach wieder anfing und mich direkt in eine High-Fantasy-Trilogie mit 200.000 Wörtern pro Band stürzte. Gute Wahl für den Einstieg, so klein und übersichtlich …

Seitdem habe ich mich – auch mithilfe des NaNoWriMos – in verschiedenen Genres ausprobiert, von High- über Dark Fantasy bis hin zum phantastischen Jugendroman, und jetzt beschlossen, meine Bücher im Self Publishing zu veröffentlichen. Denn nach 20 Jahren habe ich keine Lust mehr, nur noch für die Schublade zu schreiben.

Was gibt es sonst noch über mich zu berichten?

Ich liebe Segelschiffe, vor allem die des klassischen Age of Sail (ungefähr 1550 bis 1850), und marinehistorische Romane wie von C.S. Forester oder Patrick O’Brian, mir wird aber schon auf einem Pontonsteg schummerig. Bin also der klassische Ohrensesselmatrose. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, eine Fantasy-Reihe mit Segelschiffen angefangen zu haben.

Neben viel zu vielen Buchideen spuken mir auch ein paar für Brettspiele im Kopf herum (meine Brettspielsammlung versuche ich beständig im Rahmen zu halten), doch ich bezweifle, dass die einmal das Licht der Welt erblicken werden. Ich schiebe das vor allem darauf, dass ich bei Büchern sehr lange feile, bis ich mal jemanden einen Blick draufwerfen lasse, und das beim Brettspieldesign der absolut falsche Ansatz ist.

Neben Brettspielen liebe ich auch gute Videospiele, vom Indie-Game bis zum AAA-Titel, quer durch die Genres, allerdings mit besonderem Herz für Story- und Rollenspiele. Ich verzeihe eine Menge Gameplayschwächen und altbackene oder minimalistische Grafik, wenn mich dafür die Story fesselt.

Wenn ich nicht gerade schreibe, lese oder spiele, arbeite ich im Brotjob als Redakteur und lebe mit meiner Familie im Rheinland.